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Kryptowährungen

Krypto-Verluste steuerlich nutzen: Nicht einfach verrechnen

Welche Verlusttöpfe zusammenpassen und weshalb Timing allein keine Strategie ersetzt.

Von Roland Elias · Steuerberater · Veröffentlicht am 24. September 2026

Die kurze Antwort

Worum es wirklich geht

Wenn Kurse fallen, kommt schnell die Frage auf, ob ein Verkauf noch vor Jahresende sinnvoll ist. Das kann steuerlich eine Rolle spielen. Aber Verluste lassen sich nicht beliebig mit jedem Einkommen verrechnen.

Praxis

Diese Punkte gehören auf den Tisch

  • Realisierte und nur rechnerische Verluste trennen.
  • Zuordnung zur richtigen Einkunftsart prüfen.
  • Gewinne und Verluste desselben Jahres vollständig erfassen.
  • Steuerwirkung nie ohne Gebühren, Spreads und erneuten Markteintritt beurteilen.

Einordnung

Mein Blick aus der Beratung

Panik ist keine Steuergestaltung. Erst wenn klar ist, welche Position tatsächlich veräußert wurde und mit welchen Gewinnen der Verlust verrechenbar sein kann, lässt sich eine Entscheidung treffen.

Weiterführend

Das Thema im Video

60k gefallen: Verluste und steuerlicher Exit

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Häufige Fragen

FAQ zum Thema

Kann ich Krypto-Verluste mit Aktiengewinnen verrechnen?+

Nicht automatisch. Entscheidend ist die steuerliche Einordnung der jeweiligen Position; unterschiedliche Einkunftsarten können getrennten Verrechnungsregeln unterliegen.

Genügt ein Kursrückgang für einen steuerlichen Verlust?+

Ein niedrigerer Kurs ist zunächst nur ein rechnerischer Verlust. Steuerlich kommt es regelmäßig auf einen tatsächlich realisierten Vorgang an.

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